Intrapreneurship – Tipps für Führungskräfte

von 09/02/2019

Intrapreneurship – Tipps, die jede Führungskraft kennen muss

 

Intrapreneurship ist einer der größten Erfolgsfaktoren für Unternehmen in der heutigen Zeit. Wie du die Innovationskraft durch das Fördern von Intrapreneurship in deinem Unternehmen stark steigern kannst, liest du hier. Solltest du wenig Zeit haben und den gesamten Artikel erst später lesen wollen, findest du ganz unten eine kleine Zusammenfassung!

 

Intrapreneurship ist übrigens auch eines der Module unserer zertifizierten Ausbildung zum New Work Facilitator.

Du willst lieber lernen, wie du als Führungskraft Intrapreneurship in deinem Unternehmen förderst? Dann findest du hier unsere preisgekrönte Weiterbildung zum Master of Modern Leadership:

 

Leadership

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Leadership Klaus

Leadership Weiterbildung

Leadership

Der Intrapreneurship-Hype

 

Intrapreneurship ist zurzeit eines der meistgenutzten Buzzwords im Zuge der Digitalisierung. Doch was ist der Grund für diesen Hype?

Deutschland erwirtschaftet seit Jahren mit Abstand das größte Bruttoinlandsprodukt der Europäischen Union. Grund hierfür ist unter anderem die unglaubliche Anzahl von mehr als 3,47 Millionen registrierten Unternehmen in Deutschland (Stand September 2017, Quelle: Statista).

Die starke Entwicklung von Deutschlands Startup-Kultur ist eine der Ursachen für dieses Phänomen. Fast 90 Prozent der Betriebe in Deutschland sind kleine Unternehmen, die lediglich bis zu 9 MitarbeiterInnen beschäftigen.

Eine Studie des Job-Portals Campusjäger aus dem Jahr 2016 fand heraus, dass sich mehr als die Hälfte aller immatrikulierten StudentInnen eine Zukunft als GründerIn vorstellen kann.

Die Top Gründe für den Wunsch nach einem Leben als Entrepreneur liegen laut der Studie darin, etwas Neues aufzubauen (79,5 Prozent), seine eigene Chefin / sein eigener Chef zu sein (67 Prozent) und etwas in der Welt bewegen zu wollen (54,1 Prozent).

 

Intrapreneurship Ziele

Quelle: Campusjäger

 

Damit müssen AkademikerInnen von heute jedoch noch lange nicht als potentielle MitarbeiterInnen bereits bestehender Unternehmen abgeschrieben werden. Eine Unternehmenskultur, die es MitarbeiterInnen erlaubt, Neues aufzubauen und in gewisser Weise ihre eigene Chefin/ihr eigener Chef zu sein, kann sich als genauso attraktiv herausstellen, wie eine eigene Unternehmensgründung.

Wie man Intrapreneurship auch in bestehenden, traditionelleren Unternehmen etabliert, erklärt Tone Marie Wahlstrom in folgendem TEDx Talk:

 

Du würdest gerne selbst lernen, wie du eine solche New Work Kultur in dein Unternehmen trägst? Dann solltest du dir unsere Ausbildung zum New Work Facilitator ansehen, über die auch die Zeitschrift Horizont schon berichtete.

 

Das Zauberwort lautet: „Intrapreneurship“

 

Doch was ist Intrapreneurship und wie kann dieses Konzept in die Tat umgesetzt werden?

Das Wort Intrapreneurship ist eine Komposition aus den englischen Begriffen „Intracorporate“ (also „unternehmensintern“) und Entrepreneurship („Gründertum“).

„Intrapreneurship bedeutet grundlegend, dass MitarbeiterInnen eines Unternehmens so handeln sollen, als wären sie selbst Unternehmer.“

Doch wie kann man als Führungskraft seine MitarbeiterInnen zu Intrapreneuren machen? Wie können Unternehmen junge, gründungswillige Talente von sich überzeugen und vor allem:

Wie kann man sich das kreative und unternehmerische Potential dieser MitarbeiterInnen zunutze machen?

Die folgenden Maßnahmen und Tools beantworten diese Fragen und helfen dir als Führungskraft dabei, dein Unternehmen auf ein neues Level zu heben. Außerdem hast du die Möglichkeit, dir hier die ultimative Intrapreneurship Checkliste herunterzuladen, mit der du ganz einfach überprüfen kannst, inwiefern dein Unternehmen Intrapreneurship jetzt schon fördert:

 

Entscheidungsmacht fördert Intrapreneurship

 

Es gibt für viele MitarbeiterInnen wenig Demotivierenderes, als bei jeder zu treffenden Entscheidung erst den eigenen Chef um Erlaubnis fragen zu müssen. Starre, hierarchische Strukturen führen dazu, dass die Angestellten ihre Selbstständigkeit verlieren.

Sie beginnen mit der Zeit nicht nur damit, die Verantwortung abzugeben, sondern verlernen auch das selbstständige Denken. Wer sich zu bereitwillig Meinungen und Entscheidungen anschließt, die andere vorgeformt haben, verliert auf Dauer seine Mündigkeit.

Es ist sicherlich nicht falsch, die Kompetenz anderer zu nutzen. Dennoch ist es für eine Führungskraft unerlässlich, MitarbeiterInnen zur Eigenständigkeit zu motivieren. Dies fördert die Kreativität und die Problemlösungskompetenz immens.

 

Intrapreneurship

 

Es gibt zwei einfache Maßnahmen, um die Entscheidungsmacht von MitarbeiterInnen zu fördern und ihnen das Gefühl zu geben, Intrapreneur zu sein:

 

1. Crossfunktionale Teams

Zusammen mit MitarbeiterInnen aus anderen Abteilungen wird ein Team gebildet, dass die Lösung einer bestimmten Problemstellung gemeinsam angeht. Dieses Team erhält volle Prozessverantwortung und darf autark Entscheidungen treffen.

So wird das Potential verschiedener Fachkompetenzen vereint und es werden unterschiedliche Blickwinkel ermöglicht. Das Team agiert quasi als Tochterunternehmen, das gegenüber dem Mutterunternehmen lediglich Zwischenstände und Endergebnis kommuniziert.

Übrigens: Studien belegen, dass die optimale Teamgröße bei 5-8 Mitgliedern liegt. Diese Größe ermöglicht schnelle Abstimmungsprozesse, und erhält dennoch ausreichend Innovationspotential für neue Ideen.

 

2. Bye Bye Monkey Business – Frag mich nicht nach Lösungen

Wenn du als Führungskraft ständig Lösungen für Probleme deiner MitarbeiterInnen bereitstellst, wirst du Dich schnell überlastet fühlen. Verlange von deinen MitarbeiterInnen, dass sie für jedes Problem, mit dem sie Dich konfrontieren, zwei Lösungsmöglichkeiten erarbeiten. Damit schenkst du sowohl Vertrauen, als auch Verantwortung – und schaffst dir selbst mentale Kapazitäten für andere Führungsaufgaben.

 

Beteiligung am Unternehmenserfolg ist unabdingbar für Intrapreneurship

 

UnternehmerInnen erhalten je nach Anteil am Unternehmen – und je nach Gesellschaftervertrag – eine Gewinnbeteiligung. In vielen Unternehmen gilt dies auch für Top-Level Executives. Da jedoch alle Angestellten einen Beitrag zum Unternehmensgewinn beitragen, ist ein Einbeziehen dieser MitarbeiterInnen in die Gewinnverteilung eigentlich unumgänglich.

Möchte man seine MitarbeiterInnen zu Intrapreneuren entwickeln, muss unternehmerisches Denken auch vor dem Hintergrund der eigenen Vergütung gefördert werden. Im besten Fall entwickelst du im Unternehmen ein gewinnbasiertes Bonussystem. Solltest du hierzu keine Möglichkeit haben,  zeige deinen MitarbeiterInnen wenigstens regelmäßig die aktuelle Gewinnentwicklungen auf und stelle bei Zielerreichung andere Belohnungen in Aussicht (z. B. besondere Team Events etc.).

Dadurch erfahren sie, wie es um die angestrebte Zielerreichung für dieses Quartal steht, und können sich stärker mit dem Unternehmen und seinen Zielen identifizieren. Außerdem werden sie in schwierigen Situationen eher innovative Lösungen suchen, um das Schiff wieder auf Kurs zu bringen.

 

Intrapreneurship

 

Intrapreneurship benötigt genügend Ressourcen

 

Um die interne Entwicklung von innovativen Produkten und Dienstleistungen durch MitarbeiterInnen zu ermöglichen, braucht es personelle und finanzielle Ressourcen. Jedes Unternehmen sollte einen Topf an internem Corporate Venturing Budget aufbauen, der zur Verwirklichung Startup-ähnlicher Projekte durch Angestellte verwendet werden darf.

Es kann sehr sinnvoll sein, sich zur Verteilung dieser Töpfe Venture Capital-erfahrene Menschen ins Unternehmen zu holen. Diese haben aufgrund ihrer Erfahrung im Bereich der Startup-Investitionen meist einen deutlich besseren Blick auf Potentiale und mögliche Schwierigkeiten von disruptiven Projekten, als es eine interne Führungskraft haben könnte.

Darüber hinaus vermeidet man so Potential-vernichtende Betriebsblindheit in diesem wichtigen Unternehmensbereich, die über einen längeren Zeitraum im Angestelltenverhältnis durchaus entstehen kann.

Personelle Ressourcen für Mitarbeiterprojekte können durch externe Berater oder interne Ressourcenverteilung abgedeckt werden. Wie man intern personelle Ressourcen zur Verfügung stellt, liest du im nachfolgenden Punkt.

 

Intrapreneurship entsteht unabhängig vom eigentlichen Job

 

Dass das Leben zu einem Großteil aus Arbeit besteht, ist kein Geheimnis. Dass im Angestellten-Verhältnis die Realisierung eigener Projekte auf der Strecke bleiben kann, ist auch nicht ungewöhnlich. Der Internetgigant Google löst das Problem ganz pragmatisch:

Jede/r Angestellte darf 20 Prozent ihrer/seiner Arbeitszeit mit eigenen Projekten verbringen. Egal ob das Bauen eigener Produkte, der Besuch des hauseigenen Fitnessstudios oder eines Yogakurses: Wer bei Google arbeitet, bekommt den nötigen Freiraum zur Selbstverwirklichung.

Dass dieses Modell in vielen Unternehmen hierzulande im ersten Moment eher schwer durchführbar wirkt, ist verständlich. Zu sehr liegt der Fokus oft auf Produktivität und Effizienz, als dass der Automobilzulieferer von nebenan seinen MitarbeiterInnen plötzlich 20 Prozent bezahlten Urlaub schenken könnte.

Obwohl Google mit seiner 20-Prozent Freizeitregel den Erfolg dieses Intrapreneurship Tools beweist, können auch weniger radikale Formen schnell zu größerem Unternehmenserfolg beitragen. Hier fünf abgewandelte Ideen, wie Führungskräfte MitarbeiterInnen die Zeit für eigene Projekte ermöglichen könnten:

 

I. Wöchentliche Zeit für persönliche Weiterbildung

Alle MitarbeiterInnen erhalten zu wöchentlich festgelegten Zeiten dreimal die Möglichkeit, sich zwei Stunden lang während der Arbeitszeit über Onlinekurse, Sachbücher etc. weiterzubilden. Das fördert die Fähigkeiten der MitarbeiterInnen, gibt ihnen die Freiheit, sich in einem eigenen Interessenbereich weiterzuentwickeln und beschleunigt das Aufkeimen neuer Ideen.

Ein besonders interessantes Konzept ist der Bücherzirkel, bei dem alle MitarbeiterInnen ein ausgewähltes Sachbuch erhalten. Dieses verzieren sie im Leseprozess dann mit persönlichen Anmerkungen. Im Anschluss wird das Buch an die nächste Kollegin/den nächsten Kollegen weitergereicht, um eigene Anmerkungen hinzufügen, oder die des vorherigen Lesers zu erweitern.

Förderst du als Führungskraft die Lernkultur im Unternehmen, entwickelst du nicht nur den Intellekt der Angestellten, sondern besonders die zwei wichtigsten Eigenschaften für Intrapreneurship: Kreativität und Neugier.

 

II. Das Einführen von Startup Exchange Programmen

Der Wissensaustausch über Strukturen und Prozesse anderer Unternehmen kann extrem wertvoll sein. Gib deinen MitarbeiterInnen die Möglichkeit, in andere Startups einzutauchen, indem du ihnen ein Austauschprogramm anbietest.

So könnten MitarbeiterInnen für ein paar Tage in ein befreundetes Startup gehen und sich dort Abläufe und Methoden angucken. Im Austausch könnten MitarbeiterInnen des Startups in euer Unternehmen kommen, um sich ebenfalls Inspirationen zu holen. Ein guter Ort, um solche Programme auszuschreiben, sind Coworking Spaces und Accelerator Events.

 

III. Company Networking Dates

Internes Networking mit vorher unbekannten MitarbeiterInnen kann Unternehmen zu ganz neuen Potentialen verhelfen. Die Einführung einer regelmäßigen, verlängerten Mittagspause (zu eben diesem Zweck) kann besonders bei größeren Unternehmen sehr sinnvoll sein.

Auf diese Weise wird der abteilungsübergreifende Austausch gefördert. Außerdem erhalten MitarbeiterInnen die Möglichkeit, Menschen kennenzulernen, deren Fähigkeiten für die Umsetzung eigener Projekte nützlich seien können.

 

Intrapreneurship fördern

 

Ein tolles Tool für die Förderung des internen Austauschs ist die  Matching-Software des Berliner Startups Tandemploy. Über diese können Angestellte für eigene Projekte andere Kollegen mit bestimmten Spezifikationen im Unternehmen finden und sich mit ihnen vernetzen. Dies schafft effiziente Kollaborationen und kann die Umsetzung von disruptiven Unternehmensprojekten stark fördern! Selbst deutsche Großkonzerne wie SAP haben das Potential dieses Tools erkannt. Dass der B2B Softwareriese Tandemploys Software in die eigenen Businesslösungen integriert, verdeutlicht das darin liegende Potential!

 

IV. Interne Ideenverfolgung im eigenem Coworking Space

Intrapreneurship entsteht durch Kreativität – und Kreativität braucht Freiraum. Nicht nur zeitlich benötigen MitarbeiterInnen Freiräume, um sich als Intrapreneure zu entfalten. Auch räumlich muss man ihnen die Möglichkeit geben, sich zurückzuziehen. Hierbei reicht es für Intrapreneurship-orientierte Tätigkeiten nicht, den Sitzplatz der MitarbeiterInnen so zu gestalten, dass ihnen nicht ständig jeder auf den Bildschirm gucken kann.

Für Unternehmen, die Intrapreneurship fördern wollen, ist die Einführung eines inhouse Coworking Spaces fast unumgänglich. Es gibt kaum bessere Möglichkeiten, interne Innovationen zu fördern, als ein kleines Silicon Valley in den eigenen 4 Wänden aufzubauen.

Schaffe einen kreativitätsfördernden Ort für Intrapreneurship und gib deinen MitarbeiterInnen die Zeit, diesen für die Umsetzung von Projekten zu nutzen. Inspirationen für die Gestaltung von diesem Ort kannst du dir am besten bei Coworking Spaces wie denen des Nürnberger Startups Design Offices holen.

Intrapreneurship Weiterbildung

Svenja Bock, Managerin Personalentwicklung zum Thema Arbeitsplatzgestaltung:

„Was in modernen Offices auf keinen Fall fehlen darf sind Rückzugsmöglichkeiten. Entweder zum Telefonieren oder für vertrauliche Meetings. Kleine Rückzugsorte als Ausgleich zum offenen Arbeiten sind zwingend notwendig und werden gern vergessen. Darüber hinaus gehört auch ein ausgewogenes Angebot von Power Food wie beispielsweise Nüssen zur Arbeitsplatzgestaltung dazu. Nur so können die Angestellten wirklich effektiv arbeiten!“

 

 

V. Intrapreneurship-Ausschreibungen

Interne Projekte mit Ausschreibungen zu fördern, ist ein guter Weg, um motivierte Angestellte aus der Deckung zu locken.

Eine tolle Methode, vielversprechende Projekte zu begünstigen, könnte z. B. eine Ausschreibung für ein Intrapreneurship-Wochenende sein. Hierbei könnten Teams Projekte einreichen, von denen die besten Ideen mit einem Umsetzungs-Wochenende an einer tollen Location mitsamt unterstützenden Beratern und Budget belohnt werden.

Tipp: MitarbeiterInnen die Erlaubnis zu geben, interne Projekte mit eigenem Logo und unabhängig von der Corporate Identity des Unternehmens zu verwirklichen, kann den Teamgeist und das entrepreneurial Feeling stark begünstigen!

Das Wichtigste bei diesen Ansätzen ist die Auflage, dass die Nutzung dieser Unabhängigkeitsmaßnahmen verpflichtend ist. Aus Angst vor negativer Beurteilung durch Vorgesetzte und Kollegen werden diese sonst wahrscheinlich kaum genutzt. Hierfür ist eine volle Rückendeckung aus dem Topmanagement also unerlässlich.

 

Intrapreneurship funktioniert nur mit einer positiven Fehlerkultur

 

Kein Mensch macht absichtlich Fehler. Sie geschehen im Versuch, etwas richtig zu machen. Fehler aktiv zu machen, ist philosophisch gesehen überhaupt nicht möglich: Jeder, der versucht, einen Fehler aktiv zu machen, hat bei erfolgreicher Umsetzung genauso gehandelt, wie gewünscht. Dadurch wäre der gemachte „Fehler“ das erwünschte Ergebnis und folglich kein Fehler. Klingt verrückt? Ist es auch!

Nur GründerInnen, die das Risiko des Scheiterns eingehen und in Fehlern Chancen sehen, haben auch langfristig Erfolg. Demnach kann auch Intrapreneurship nur dann entstehen, wenn die Fehlerkultur im Unternehmen dies zulässt.

 

Eine positive Fehlerkultur zu entwickeln basiert auf 2 Grundprinzipien:

 

1. Fehler verstehen, statt sie zu ignorieren

Fehler aufzuarbeiten ist essentiell, um sie zu verstehen, und zukünftig zu vermeiden. Wie der britische Politiker Sir Edward Richard George Heath einst sagte:

„Vor Fehlern ist niemand sicher. Das Kunststück besteht darin, denselben Fehler nicht zweimal zu machen.“

Im Anschluss an den entstandenen Misserfolg übergreifende Fehlermuster zu identifizieren und weiterzudenken hilft dabei, sie zukünftig systematisch vermeiden zu können.

 

2. Fehler feiern statt bestrafen

Fehler zu teilen und zu feiern ist vermutlich die beste Methode, eine positive Fehlerkultur zu fördern. Das bekannteste Beispiel hierfür sind die in über 80 Ländern stattfindenden Fuckupnights. Dort erzählen Menschen von der Kunst des Scheiterns und ihren persönlichen Misserfolgen.

Ein solches Konzept könnte ohne Probleme in den meisten Unternehmen etabliert werden: Eine Möglichkeit hierfür wäre ein Fuckup-Newsletter, der die Geschichte hinter dem Fehler von MitarbeiterInnen und ihre Key Learnings portraitiert. Dadurch entsteht eine ungemeine Fehlertransparenz, die allen MitarbeiterInnen dabei hilft, sich zu verbessern und die Scheu vor risikobehafteten Entscheidungen abzulegen.

 

Intrapreneurship Fortbildung

 

Im Grunde ist es einfach: Wenn MitarbeiterInnen nicht die Erlaubnis bekommen, Risiken einzugehen, Fehler zu machen und aus ihnen für zukünftige Entscheidungen zu lernen, kann sich im Unternehmen schlicht und ergreifend kein innovatives Intrapreneurship entwickeln.

 

Intrapreneurship bedarf eines förderlichen Ideenmanagements

 

Besonders in jungen Unternehmen ist das förderliche Management aufkommender Ideen ein unverzichtbarer Bestandteil der Unternehmenskultur. Ideen für Produkte, Prozesse, Verbesserungen und Innovationen gibt es viele. Ohne unterstützendes Ideenmanagement im Unternehmen ist es jedoch unwahrscheinlich, dass besonders viele dieser Ideen umgesetzt werden.

Eine Grundvoraussetzung für ein Intrapreneurship-förderndes Ideenmanagement ist die finanzielle Beteiligung am Erfolg einer im Unternehmen umgesetzten Idee. Das können beispielsweise Anteile am Lizenzerlös, Anteile an Kosteneinsparungen, Gewinnanteile oder feste attraktive Beträge sein, die an den Ideengeber und Umsetzer ausgeschüttet werden.

Ein Beispiel hierfür ist der Automobilriese Volkswagen: Allein das Volkswagen Werk Hannover zahlte MitarbeiterInnen zuletzt rund 1,5 Millionen Euro für die Einreichung und Umsetzung von Ideen, die dem Standort Einsparungen in Höhe von 5 Millionen Euro einbrachten.

Dennoch ist auch bei großen Konzernen noch zu häufig das passive, isolierte Sammeln von Ideen in Form eines Modells mit dem gruseligen Namen „Betriebliches Vorschlagswesen“ die Norm.

Eine deutlich vielversprechendere Vorgehensweise ist das Integrieren des Ideenmanagements in Systeme eines für alle MitarbeiterInnen zugänglichen Wissens- und Qualitätsmanagements. Dadurch bleibt die Umsetzungs- und Recherchearbeit nicht am Ideengeber alleine hängen:

Um das Maximum aus dem Ideenreichtum der MitarbeiterInnen herauszuholen und die Umsetzung wahrscheinlicher zu machen, sind folglich Kollaborationsplattformen eines der wichtigsten Tools. Diese sogenannten „Crowd Realizing Platforms“ sind interne Portale, in denen Angestellte ihre Ideen veröffentlichen, sodass andere motivierte MitarbeiterInnen sich für die Umsetzung anmelden können. Dadurch kann stationäres Wissen optimal verteilt werden.

 

Hilfreiche Tools für das Einführen von dieser Art der Zusammenarbeit sind z. B.:

  • Die in SAP integrierbare, kollaborationsfördernde Mitarbeiter-Matching-Software Tandemploy.
  • Die webbasierte Projektmanagement Software Trello mit der Möglichkeit eines eigenen Ideen-Boards.
  • Die App Wunderlist zum gemeinsamen Führen und Bearbeiten von Listen und Verteilen von Aufgaben.
  • Die Mind Mapping Software MindMeister zum gemeinsamen Brainstormen.
  • Die Ideen- und Innovationsmanagement Software Qmarkets.

 

Ein weiterer Aspekt, der Ideenreichtum im Unternehmen fördert, ist das Berücksichtigen externer Stakeholder. Kunden und Lieferanten sind die vermutlich stärksten Quellen für Verbesserungspotentiale. MitarbeiterInnen im Unternehmen mit deren Wünschen und Feedback zu konfrontieren, kann folglich sehr wertvoll sein.

Wer seine MitarbeiterInnen damit beauftragt, einmal monatlich aktiv von bestehenden oder potentiellen Kunden/Lieferanten Feedback einzuholen und dieses gesammelt festzuhalten, sensibilisiert für die Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens. Außerdem kurbelst du so den Innovationsgeist deiner Angestellten an.

 

Intrapreneurship beschränkt sich nicht auf Produkt-Innovationen

 

Wenn Menschen an Intrapreneurship denken, beschränkt sich das oftmals auf die Entwicklung innovativer Geschäftsideen im Unternehmen. Eine abgewandelte Form des Intrapreneurships kann jedoch genauso starken Einfluss auf den Unternehmenserfolg nehmen:

Corporate Reengineering

Corporate Reengineering bezieht sich auf die Analyse bestehender und die Erstellung neuer oder radikal geänderter Arbeitsabläufe und Prozesse. Ziel ist es, die Leistung des Unternehmens durch innovative Maßnahmen drastisch zu steigern.

Besonderer Fokus liegt beim Corporate Reengineering auf der Identifizierung von Schlüsselprozessen innerhalb eines Unternehmens. Im Anschluss werden diese so schlank und effizient wie möglich umgestaltet.

Diese organisatorische Straffung kann eine komplette Überarbeitung der bestehenden Systeme bedeuten, um behindernde oder ineffiziente Prozesse zu eliminieren.

Viele Großkonzerne greifen hierfür auf die Bildung eigener Sparten oder sogar interner Consultingunternehmen zurück. Doch auch kleine Unternehmen können von der Bildung kleiner Corporate Reengineering Teams profitieren. In diesen tauchen die Angestellten als Potentiale-suchende Intrapreneure in die Tiefen des Unternehmens ein, um den Unternehmenserfolg drastisch voranzutreiben.

 

Zusammenfassung 

Der Einfluss von guter Führung auf Intrapreneurship im Unternehmen wurde von zahlreichen wissenschaftlichen Studien empirisch belegt (Vgl. Studie TU München). Nur wenn du als Führungskraft in einem wertschätzenden Umfeld das entrepreneuriale Engagement deiner MitarbeiterInnen förderst, kannst du dein Unternehmen in einer volatilen, globalisierten Welt langfristig voranbringen:

 

1. Gib deinen Angestellten Entscheidungsmacht, z. B. durch Crossfunktionale Teams und die Verpflichtung zum eigenen Erarbeiten von Lösungen.

2. Beteilige deine Angestellten am Unternehmenserfolg.

3. Stelle genügend Ressourcen zur Verfügung, um die Umsetzung von Projekten zu ermöglichen, und sorge für eine sinnvolle Verteilung

4. Sorge dafür, dass die Angestellten genügend Raum zur Inspiration haben. Dies geschieht besonders gut mit Hilfe von persönlicher Weiterbildung, Startup Exchange Programmen, Company Networking Dates, einem eigenen Coworking Space oder Intrapreneurship Ausschreibungen.

5. Eine positive Fehlerkultur im Unternehmen ist unerlässlich für Intrapreneurship. Sorge dafür, dass Fehler verstanden und nicht ignoriert und im Unternehmen gefeiert, nicht bestraft werden.

6. Ein für alle MitarbeiterInnen zugängliches Ideenmanagement, das Kooperationen ermöglicht, ist ein optimaler Nährboden für Intrapreneurship.

7. Intrapreneurship kann auch in Form von Corporate Reengineering auftreten. MitarbeiterInnen hierfür zu sensibilisieren und zu fördern, kann dein Unternehmen extrem voranbringen.

 

Du willst noch mehr über moderne Führung lernen? Dann kommst du hier zu 5 einfachen Tipps für mehr Führungskompetenz.

Du suchst ein spannendes Buch zum Thema Intrapreneurship? Dann könnte dir „Intrapreneurship: Managing Ideas Within Your Organization“ von Kevin C. Desouza gefallen. (Nein, das ist kein Affiliate Link. Einfach nur eine ernstgemeinte Buchempfehlung)

Wenn du noch einmal einen vollständigen Überblick darüber haben möchtest, wie du Intrapreneurship fördern kannst, lade dir hier die Intrapreneurship Checkliste herunter:

 

Intrapreneurship – Tipps, die jede Führungskraft kennen muss

 

Intrapreneurship ist einer der größten Erfolgsfaktoren für Unternehmen in der heutigen Zeit. Wie du die Innovationskraft durch das Fördern von Intrapreneurship in deinem Unternehmen stark steigern kannst, liest du hier. Solltest du wenig Zeit haben und den gesamten Artikel erst später lesen wollen, findest du ganz unten eine kleine Zusammenfassung!

 

Du willst lernen, wie du als Führungskraft Intrapreneurship in deinem Unternehmen förderst? Dann findest du hier unsere preisgekrönte Weiterbildung zum Master of Modern Leadership:

 

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Der Intrapreneurship-Hype

 

Intrapreneurship ist zurzeit eines der meistgenutzten Buzzwords im Zuge der Digitalisierung. Doch was ist der Grund für diesen Hype?

Deutschland erwirtschaftet seit Jahren mit Abstand das größte Bruttoinlandsprodukt der Europäischen Union. Grund hierfür ist unter anderem die unglaubliche Anzahl von mehr als 3,47 Millionen registrierten Unternehmen in Deutschland (Stand September 2017, Quelle: Statista).

Die starke Entwicklung von Deutschlands Startup-Kultur ist eine der Ursachen für dieses Phänomen. Fast 90 Prozent der Betriebe in Deutschland sind kleine Unternehmen, die lediglich bis zu 9 sozialversicherungspflichtige MitarbeiterInnen beschäftigen.

Eine Studie des Job-Portals Campusjäger aus dem Jahr 2016 fand heraus, dass sich mehr als die Hälfte aller immatrikulierten StudentInnen eine Zukunft als GründerIn vorstellen kann. Die Top Gründe für den Wunsch nach einem Leben als Entrepreneur liegen laut der Studie darin, etwas Neues aufzubauen (79,5 Prozent), seine eigene Chefin / sein eigener Chef zu sein (67 Prozent) und etwas in der Welt bewegen zu wollen (54,1 Prozent).

 

Intrapreneurship Ziele

Quelle: Campusjäger

 

Damit müssen AkademikerInnen von heute jedoch noch lange nicht als potentielle MitarbeiterInnen bereits bestehender Unternehmen abgeschrieben werden. Eine Unternehmenskultur, die es MitarbeiterInnen erlaubt, Neues aufzubauen und in gewisser Weise ihre eigene Chefin/ihr eigener Chef zu sein, kann sich als genauso attraktiv herausstellen, wie eine eigene Unternehmensgründung. Du würdest gerne selbst lernen, wie du eine solche New Work Kultur in dein Unternehmen trägst? Dann solltest du dir unsere Ausbildung zum New Work Facilitator ansehen, über die auch die Zeitschrift Horizont schon berichtete.

 

Das Zauberwort lautet: „Intrapreneurship“

 

Doch was ist Intrapreneurship und wie kann dieses Konzept in die Tat umgesetzt werden?

Das Wort Intrapreneurship ist eine Komposition aus den englischen Begriffen „Intracorporate“ (also „unternehmensintern“) und Entrepreneurship („Gründertum“).

„Intrapreneurship bedeutet grundlegend, dass MitarbeiterInnen eines Unternehmens so handeln sollen, als wären sie selbst Unternehmer.“

Doch wie kann man als Führungskraft seine MitarbeiterInnen zu Intrapreneuren machen? Wie können Unternehmen junge, gründungswillige Talente von sich überzeugen und vor allem:

Wie kann man sich das kreative und unternehmerische Potential dieser MitarbeiterInnen zunutze machen?

Die folgenden Maßnahmen und Tools beantworten diese Fragen und helfen dir als Führungskraft dabei, dein Unternehmen auf ein neues Level zu heben. Außerdem hast du die Möglichkeit, dir hier die ultimative Intrapreneurship Checkliste herunterzuladen, mit der du ganz einfach überprüfen kannst, inwiefern dein Unternehmen Intrapreneurship jetzt schon fördert:

 

Entscheidungsmacht fördert Intrapreneurship

 

Es gibt für viele MitarbeiterInnen wenig Demotivierenderes, als bei jeder zu treffenden Entscheidung erst den eigenen Chef um Erlaubnis fragen zu müssen. Starre, hierarchische Strukturen führen dazu, dass die Angestellten ihre Selbstständigkeit verlieren.

Sie beginnen mit der Zeit nicht nur damit, die Verantwortung abzugeben, sondern verlernen auch das selbstständige Denken. Wer sich zu bereitwillig Meinungen und Entscheidungen anschließt, die andere vorgeformt haben, verliert auf Dauer seine Mündigkeit.

Es ist sicherlich nicht falsch, die Kompetenz anderer zu nutzen. Dennoch ist es für eine Führungskraft unerlässlich, MitarbeiterInnen zur Eigenständigkeit zu motivieren. Dies fördert die Kreativität und die Problemlösungskompetenz immens.

 

Intrapreneurship

 

Es gibt zwei einfache Maßnahmen, um die Entscheidungsmacht von MitarbeiterInnen zu fördern und ihnen das Gefühl zu geben, Intrapreneur zu sein:

 

1. Crossfunktionale Teams

Zusammen mit MitarbeiterInnen aus anderen Abteilungen wird ein Team gebildet, dass die Lösung einer bestimmten Problemstellung gemeinsam angeht. Dieses Team erhält volle Prozessverantwortung und darf autark Entscheidungen treffen.

So wird das Potential verschiedener Fachkompetenzen vereint und es werden unterschiedliche Blickwinkel ermöglicht. Das Team agiert quasi als Tochterunternehmen, das gegenüber dem Mutterunternehmen lediglich Zwischenstände und Endergebnis kommuniziert.

Übrigens: Studien belegen, dass die optimale Teamgröße bei 5-8 Mitgliedern liegt. Diese Größe ermöglicht schnelle Abstimmungsprozesse, und erhält dennoch ausreichend Innovationskraft für neue Ideen.

 

2. Bye Bye Monkey Business – Fragen Sie mich nicht nach Lösungen

Wenn du als Führungskraft ständig Lösungen für Probleme deiner MitarbeiterInnen bereitstellst, wirst du Dich schnell überlastet fühlen. Verlange von deinen MitarbeiterInnen, dass sie für jedes Problem, mit dem sie Dich konfrontieren, zwei Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Damit schenkst du sowohl Vertrauen als auch Verantwortung, und schaffst dir selbst mentale Kapazitäten für andere Führungsaufgaben.

 

Beteiligung am Unternehmenserfolg ist unabdingbar für Intrapreneurship

 

UnternehmerInnen erhalten je nach Anteil am Unternehmen – und je nach Gesellschaftervertrag – eine Gewinnbeteiligung. In vielen Unternehmen gilt dies auch für Top-Level Executives. Da jedoch alle Angestellten einen Beitrag zum Unternehmensgewinn beitragen, ist ein Einbeziehen dieser MitarbeiterInnen in die Gewinnverteilung eigentlich unumgänglich.

Möchte man seine MitarbeiterInnen zu Intrapreneuren entwickeln, muss unternehmerisches Denken auch vor dem Hintergrund der eigenen Vergütung gefördert werden. Im besten Fall entwickelst du im Unternehmen ein gewinnbasiertes Bonussystem. Solltest du hierzu keine Möglichkeit haben,  zeige deinen MitarbeiterInnen wenigstens regelmäßig die aktuelle Gewinnentwicklungen auf und stelle bei Zielerreichung andere Belohnungen in Aussicht (z. B. besondere Team Events etc.).

Dadurch erfahren sie, wie es um die angestrebte Zielerreichung für dieses Quartal steht, und können sich stärker mit dem Unternehmen und seinen Zielen identifizieren. Außerdem werden sie in schwierigen Situationen eher innovative Lösungen suchen, um das Schiff wieder auf Kurs zu bringen.

 

Intrapreneurship benötigt genügend Ressourcen

 

Um die interne Entwicklung von innovativen Produkten und Dienstleistungen durch MitarbeiterInnen zu ermöglichen, braucht es personelle und finanzielle Ressourcen. Jedes Unternehmen sollte einen Topf an internem Corporate Venturing Budget aufbauen, der zur Verwirklichung Startup-ähnlicher Projekte durch Angestellte verwendet werden darf.

Es kann sehr sinnvoll sein, sich zur Verteilung dieser Töpfe Venture Capital-erfahrene Menschen ins Unternehmen zu holen. Diese haben aufgrund ihrer Erfahrung im Bereich der Startup-Investitionen meist einen deutlich besseren Blick auf Potentiale und mögliche Schwierigkeiten von disruptiven Projekten, als es eine interne Führungskraft haben könnte.

Darüber hinaus vermeidet man so Potential-vernichtende Betriebsblindheit in diesem wichtigen Unternehmensbereich, die über einen längeren Zeitraum im Angestelltenverhältnis durchaus entstehen kann.

Personelle Ressourcen für Mitarbeiterprojekte können durch externe Berater oder interne Ressourcenverteilung abgedeckt werden. Wie man intern personelle Ressourcen zur Verfügung stellt, liest du im nachfolgenden Punkt.

 

Intrapreneurship entsteht unabhängig vom eigentlichen Job

 

Dass das Leben zu einem Großteil aus Arbeit besteht, ist kein Geheimnis. Dass im Angestellten-Verhältnis die Realisierung eigener Projekte auf der Strecke bleiben kann, ist auch nicht ungewöhnlich. Der Internetgigant Google löst das Problem ganz pragmatisch:

Jede/r Angestellte darf 20 Prozent ihrer/seiner Arbeitszeit mit eigenen Projekten verbringen. Egal ob das Bauen eigener Produkte, der Besuch des hauseigenen Fitnessstudios oder eines Yogakurses: Wer bei Google arbeitet, bekommt den nötigen Freiraum zur Selbstverwirklichung.

Dass dieses Modell in vielen Unternehmen hierzulande im ersten Moment eher schwer durchführbar wirkt, ist verständlich. Zu sehr liegt der Fokus oft auf Produktivität und Effizienz, als dass der Automobilzulieferer von nebenan seinen MitarbeiterInnen plötzlich 20 Prozent bezahlten Urlaub schenken könnte.

Obwohl Google mit seiner 20-Prozent Freizeitregel den Erfolg dieses Intrapreneurship Tools beweist, können auch weniger radikale Formen schnell zu größerem Unternehmenserfolg beitragen. Hier fünf abgewandelte Ideen, wie Führungskräfte MitarbeiterInnen die Zeit für eigene Projekte ermöglichen könnten:

 

I. Wöchentliche Zeit für persönliche Weiterbildung

Alle MitarbeiterInnen erhalten zu wöchentlich festgelegten Zeiten dreimal die Möglichkeit, sich zwei Stunden lang während der Arbeitszeit über Onlinekurse, Sachbücher etc. weiterzubilden. Das fördert die Fähigkeiten der MitarbeiterInnen, gibt ihnen die Freiheit, sich in einem eigenen Interessenbereich weiterzuentwickeln und beschleunigt das Aufkeimen neuer Ideen.

Ein besonders interessantes Konzept ist der Bücherzirkel, bei dem alle MitarbeiterInnen ein ausgewähltes Sachbuch erhalten. Dieses verzieren sie im Leseprozess dann mit persönlichen Anmerkungen. Im Anschluss wird das Buch an die nächste Kollegin/den nächsten Kollegen weitergereicht, um eigene Anmerkungen hinzufügen, oder die des vorherigen Lesers zu erweitern.

Förderst du als Führungskraft die Lernkultur im Unternehmen, entwickelst du nicht nur den Intellekt der Angestellten, sondern besonders die zwei wichtigsten Eigenschaften für Intrapreneurship: Kreativität und Neugier.

 

II. Das Einführen von Startup Exchange Programmen

Der Wissensaustausch über Strukturen und Prozesse anderer Unternehmen kann extrem wertvoll sein. Gib deinen MitarbeiterInnen die Möglichkeit, in andere Startups einzutauchen, indem du ihnen ein Austauschprogramm anbietest.

So könnten MitarbeiterInnen für ein paar Tage in ein befreundetes Startup gehen und sich dort Abläufe und Methoden angucken. Im Austausch könnten MitarbeiterInnen des Startups in euer Unternehmen kommen, um sich ebenfalls Inspirationen zu holen. Ein guter Ort, um solche Programme auszuschreiben, sind Coworking Spaces und Accelerator Events.

 

III. Company Networking Dates

Internes Networking mit vorher unbekannten MitarbeiterInnen kann Unternehmen zu ganz neuen Potentialen verhelfen. Die Einführung einer regelmäßigen, verlängerten Mittagspause (zu eben diesem Zweck) kann besonders bei größeren Unternehmen sehr sinnvoll sein.

Auf diese Weise wird der abteilungsübergreifende Austausch gefördert. Außerdem erhalten MitarbeiterInnen die Möglichkeit, Menschen kennenzulernen, deren Fähigkeiten für die Umsetzung eigener Projekte nützlich seien können.

 

Intrapreneurship fördern

 

Ein tolles Tool für die Förderung des internen Austauschs ist die  Matching-Software des Berliner Startups Tandemploy. Über diese können Angestellte für eigene Projekte andere Kollegen mit bestimmten Spezifikationen im Unternehmen finden und sich mit ihnen vernetzen. Dies schafft effiziente Kollaborationen und kann die Umsetzung von disruptiven Unternehmensprojekten stark fördern! Selbst deutsche Großkonzerne wie SAP haben das Potential dieses Tools erkannt. Dass der B2B Softwareriese Tandemploys Software in die eigenen Businesslösungen integriert, verdeutlicht das darin liegende Potential!

 

IV. Interne Ideenverfolgung im eigenem Coworking Space

Intrapreneurship entsteht durch Kreativität – und Kreativität braucht Freiraum. Nicht nur zeitlich benötigen MitarbeiterInnen Freiräume, um sich als Intrapreneure zu entfalten. Auch räumlich muss man ihnen die Möglichkeit geben, sich zurückzuziehen. Hierbei reicht es für Intrapreneurship-orientierte Tätigkeiten nicht, den Sitzplatz der MitarbeiterInnen so zu gestalten, dass ihnen nicht ständig jeder auf den Bildschirm gucken kann.

Für Unternehmen, die Intrapreneurship fördern wollen, ist die Einführung eines inhouse Coworking Spaces fast unumgänglich. Es gibt kaum bessere Möglichkeiten, interne Innovationen zu fördern, als ein kleines Silicon Valley in den eigenen 4 Wänden aufzubauen.

Schaffe einen kreativitätsfördernden Ort für Intrapreneurship und gib deinen MitarbeiterInnen die Zeit, diesen für die Umsetzung von Projekten zu nutzen. Inspirationen für die Gestaltung von diesem Ort kannst du dir am besten bei Coworking Spaces wie denen des Nürnberger Startups Design Offices holen.

Intrapreneurship Weiterbildung

Svenja Bock, Managerin Personalentwicklung zum Thema Arbeitsplatzgestaltung:

„Was in modernen Offices auf keinen Fall fehlen darf sind Rückzugsmöglichkeiten. Entweder zum Telefonieren oder für vertrauliche Meetings. Kleine Rückzugsorte als Ausgleich zum offenen Arbeiten sind zwingend notwendig und werden gern vergessen. Darüber hinaus gehört auch ein ausgewogenes Angebot von Power Food wie beispielsweise Nüssen zur Arbeitsplatzgestaltung dazu. Nur so können die Angestellten wirklich effektiv arbeiten!“

 

 

V. Intrapreneurship-Ausschreibungen

Interne Projekte mit Ausschreibungen zu fördern, ist ein guter Weg, um motivierte Angestellte aus der Deckung zu locken.

Eine tolle Methode, vielversprechende Projekte zu begünstigen, könnte z. B. eine Ausschreibung für ein Intrapreneurship-Wochenende sein. Hierbei könnten Teams Projekte einreichen, von denen die besten Ideen mit einem Umsetzungs-Wochenende an einer tollen Location mitsamt unterstützenden Beratern und Budget belohnt werden.

Tipp: MitarbeiterInnen die Erlaubnis zu geben, interne Projekte mit eigenem Logo und unabhängig von der Corporate Identity des Unternehmens zu verwirklichen, kann den Teamgeist und das entrepreneurial Feeling stark begünstigen!

Das Wichtigste bei diesen Ansätzen ist die Auflage, dass die Nutzung dieser Unabhängigkeitsmaßnahmen verpflichtend ist. Aus Angst vor negativer Beurteilung durch Vorgesetzte und Kollegen werden diese sonst wahrscheinlich kaum genutzt. Hierfür ist eine volle Rückendeckung aus dem Topmanagement also unerlässlich.

 

Intrapreneurship funktioniert nur mit einer positiven Fehlerkultur

 

Kein Mensch macht absichtlich Fehler. Sie geschehen im Versuch, etwas richtig zu machen. Fehler aktiv zu machen, ist philosophisch gesehen überhaupt nicht möglich: Jeder, der versucht, einen Fehler aktiv zu machen, hat bei erfolgreicher Umsetzung genauso gehandelt, wie gewünscht. Dadurch wäre der gemachte „Fehler“ das erwünschte Ergebnis und folglich kein Fehler. Klingt verrückt? Ist es auch!

Nur GründerInnen, die das Risiko des Scheiterns eingehen und in Fehlern Chancen sehen, haben auch langfristig Erfolg. Demnach kann auch Intrapreneurship nur dann entstehen, wenn die Fehlerkultur im Unternehmen dies zulässt.

 

Eine positive Fehlerkultur zu entwickeln basiert auf 2 Grundprinzipien:

 

1. Fehler verstehen, statt sie zu ignorieren

Fehler aufzuarbeiten ist essentiell, um sie zu verstehen, und zukünftig zu vermeiden. Wie der britische Politiker Sir Edward Richard George Heath einst sagte:

„Vor Fehlern ist niemand sicher. Das Kunststück besteht darin, denselben Fehler nicht zweimal zu machen.“

Im Anschluss an den entstandenen Misserfolg übergreifende Fehlermuster zu identifizieren und weiterzudenken hilft dabei, sie zukünftig systematisch vermeiden zu können.

 

2. Fehler feiern statt bestrafen

Fehler zu teilen und zu feiern ist vermutlich die beste Methode, eine positive Fehlerkultur zu fördern. Das bekannteste Beispiel hierfür sind die in über 80 Ländern stattfindenden Fuckupnights. Dort erzählen Menschen von der Kunst des Scheiterns und ihren persönlichen Misserfolgen.

Ein solches Konzept könnte ohne Probleme in den meisten Unternehmen etabliert werden: Eine Möglichkeit hierfür wäre ein Fuckup-Newsletter, der die Geschichte hinter dem Fehler von MitarbeiterInnen und ihre Key Learnings portraitiert. Dadurch entsteht eine ungemeine Fehlertransparenz, die allen MitarbeiterInnen dabei hilft, sich zu verbessern und die Scheu vor risikobehafteten Entscheidungen abzulegen.

 

Intrapreneurship Fortbildung

 

Im Grunde ist es einfach: Wenn MitarbeiterInnen nicht die Erlaubnis bekommen, Risiken einzugehen, Fehler zu machen und aus ihnen für zukünftige Entscheidungen zu lernen, kann sich im Unternehmen schlicht und ergreifend kein innovatives Intrapreneurship entwickeln.

 

Intrapreneurship bedarf eines förderlichen Ideenmanagements

 

Besonders in jungen Unternehmen ist das förderliche Management aufkommender Ideen ein unverzichtbarer Bestandteil der Unternehmenskultur. Ideen für Produkte, Prozesse, Verbesserungen und Innovationen gibt es viele. Ohne unterstützendes Ideenmanagement im Unternehmen ist es jedoch unwahrscheinlich, dass besonders viele dieser Ideen umgesetzt werden.

Eine Grundvoraussetzung für ein Intrapreneurship-förderndes Ideenmanagement ist die finanzielle Beteiligung am Erfolg einer im Unternehmen umgesetzten Idee. Das können beispielsweise Anteile am Lizenzerlös, Anteile an Kosteneinsparungen, Gewinnanteile oder feste attraktive Beträge sein, die an den Ideengeber und Umsetzer ausgeschüttet werden.

Ein Beispiel hierfür ist der Automobilriese Volkswagen: Allein das Volkswagen Werk Hannover zahlte MitarbeiterInnen zuletzt rund 1,5 Millionen Euro für die Einreichung und Umsetzung von Ideen, die dem Standort Einsparungen in Höhe von 5 Millionen Euro einbrachten.

Dennoch ist auch bei großen Konzernen noch zu häufig das passive, isolierte Sammeln von Ideen in Form eines Modells mit dem gruseligen Namen „Betriebliches Vorschlagswesen“ die Norm.

Eine deutlich vielversprechendere Vorgehensweise ist das Integrieren des Ideenmanagements in Systeme eines für alle MitarbeiterInnen zugänglichen Wissens- und Qualitätsmanagements. Dadurch bleibt die Umsetzungs- und Recherchearbeit nicht am Ideengeber alleine hängen:

Um das Maximum aus dem Ideenreichtum der MitarbeiterInnen herauszuholen und die Umsetzung wahrscheinlicher zu machen, sind folglich Kollaborationsplattformen eines der wichtigsten Tools. Diese sogenannten „Crowd Realizing Platforms“ sind interne Portale, in denen Angestellte ihre Ideen veröffentlichen, sodass andere motivierte MitarbeiterInnen sich für die Umsetzung anmelden können. Dadurch kann stationäres Wissen optimal verteilt werden.

 

Hilfreiche Tools für das Einführen von dieser Art der Zusammenarbeit sind z. B.:

  • Die in SAP integrierbare, kollaborationsfördernde Mitarbeiter-Matching-Software Tandemploy.
  • Die webbasierte Projektmanagement Software Trello mit der Möglichkeit eines eigenen Ideen-Boards.
  • Die App Wunderlist zum gemeinsamen Führen und Bearbeiten von Listen und Verteilen von Aufgaben.
  • Die Mind Mapping Software MindMeister zum gemeinsamen Brainstormen.
  • Die Ideen- und Innovationsmanagement Software Qmarkets.

 

Ein weiterer Aspekt, der Ideenreichtum im Unternehmen fördert, ist das Berücksichtigen externer Stakeholder. Kunden und Lieferanten sind die vermutlich stärksten Quellen für Verbesserungspotentiale. MitarbeiterInnen im Unternehmen mit deren Wünschen und Feedback zu konfrontieren, kann folglich sehr wertvoll sein.

Wer seine MitarbeiterInnen damit beauftragt, einmal monatlich aktiv von bestehenden oder potentiellen Kunden/Lieferanten Feedback einzuholen und dieses gesammelt festzuhalten, sensibilisiert für die Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens. Außerdem kurbelst du so den Innovationsgeist deiner Angestellten an.

 

Intrapreneurship beschränkt sich nicht auf Produkt-Innovationen

 

Wenn Menschen an Intrapreneurship denken, beschränkt sich das oftmals auf die Entwicklung innovativer Geschäftsideen im Unternehmen. Eine abgewandelte Form des Intrapreneurships kann jedoch genauso starken Einfluss auf den Unternehmenserfolg nehmen:

Corporate Reengineering

Corporate Reengineering bezieht sich auf die Analyse bestehender und die Erstellung neuer oder radikal geänderter Arbeitsabläufe und Prozesse. Ziel ist es, die Leistung des Unternehmens durch innovative Maßnahmen drastisch zu steigern.

Besonderer Fokus liegt beim Corporate Reengineering auf der Identifizierung von Schlüsselprozessen innerhalb eines Unternehmens. Im Anschluss werden diese so schlank und effizient wie möglich umgestaltet.

Diese organisatorische Straffung kann eine komplette Überarbeitung der bestehenden Systeme bedeuten, um behindernde oder ineffiziente Prozesse zu eliminieren.

Viele Großkonzerne greifen hierfür auf die Bildung eigener Sparten oder sogar interner Consultingunternehmen zurück. Doch auch kleine Unternehmen können von der Bildung kleiner Corporate Reengineering Teams profitieren. In diesen tauchen die Angestellten als Potentiale-suchende Intrapreneure in die Tiefen des Unternehmens ein, um den Unternehmenserfolg drastisch voranzutreiben.

 

Zusammenfassung 

Der Einfluss von guter Führung auf Intrapreneurship im Unternehmen wurde von zahlreichen wissenschaftlichen Studien empirisch belegt (Vgl. Studie TU München). Nur wenn du als Führungskraft in einem wertschätzenden Umfeld das entrepreneuriale Engagement deiner MitarbeiterInnen förderst, kannst du dein Unternehmen in einer volatilen, globalisierten Welt langfristig voranbringen:

 

1. Gib deinen Angestellten Entscheidungsmacht, z. B. durch Crossfunktionale Teams und die Verpflichtung zum eigenen Erarbeiten von Lösungen.

2. Beteilige deine Angestellten am Unternehmenserfolg.

3. Stelle genügend Ressourcen zur Verfügung, um die Umsetzung von Projekten zu ermöglichen, und sorge für eine sinnvolle Verteilung

4. Sorge dafür, dass die Angestellten genügend Raum zur Inspiration haben. Dies geschieht besonders gut mit Hilfe von persönlicher Weiterbildung, Startup Exchange Programmen, Company Networking Dates, einem eigenen Coworking Space oder Intrapreneurship Ausschreibungen.

5. Eine positive Fehlerkultur im Unternehmen ist unerlässlich für Intrapreneurship. Sorge dafür, dass Fehler verstanden und nicht ignoriert und im Unternehmen gefeiert, nicht bestraft werden.

6. Ein für alle MitarbeiterInnen zugängliches Ideenmanagement, das Kooperationen ermöglicht, ist ein optimaler Nährboden für Intrapreneurship.

7. Intrapreneurship kann auch in Form von Corporate Reengineering auftreten. MitarbeiterInnen hierfür zu sensibilisieren und zu fördern, kann dein Unternehmen extrem voranbringen.

 

Du willst noch mehr über moderne Führung lernen? Dann kommst du hier zu 5 einfachen Tipps für mehr Führungskompetenz.

Du suchst ein spannendes Buch zum Thema Intrapreneurship? Dann könnte dir „Intrapreneurship: Managing Ideas Within Your Organization“ von Kevin C. Desouza gefallen. (Nein, das ist kein Affiliate Link. Einfach nur eine ernstgemeinte Buchempfehlung)

Wenn du noch einmal einen vollständigen Überblick darüber haben möchtest, wie du Intrapreneurship fördern kannst, lade dir hier die Intrapreneurship Checkliste herunter:

 

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